wurde aus einer Idee eine neue Form, ein neuer Name und ein neues Klangkonzept.

Doch zuvor waren fünf Jahre Entwicklung eingeplant, die sowohl den Musiker wie auch den Instrumentenbauer Fritz Rössel, sowie seine Kunden die Gitarristen zufrieden stellen sollten.
Diese Gitarre wurde nicht von einem bereits bestehenden Modell abgewandelt oder modifiziert, sondern komplett neu gerechnet und konzipiert. Sie wurde konstruiert um eine eigene Identität zu erhalten und um ein völlig neues eigenes Klangbild zu erzeugen.  
Es handelte sich bei den ersten Instrumentenkonzeptionen um Langzeitstudien, die in verschiedene Phasen von I bis IV unterteilt wurden.
Diese Gitarren wurden für Fingerpicker und Solospieler entwickelt, die eine klare Ansprache und Trennung lieben, die einen differenzierten Bass benötigen (z. B. für Studioaufnahmen oder Livebetrieb), und neben glockigen, durchsetzungsstarken Höhen ein insgesamt ausgewogenes Klangbild erzeugten.

Die Phase I begann im Jahre 2000.
Bei dieser Phase wurden grundlegende Dinge wie; Grundform, Beleistung, Zargenhöhe, Holzauswahl, Sattelbund und Schalllochposition festgelegt. Verschiedenste Holzzusammenstellungen sowie deren Klangverhalten zueinander wurden über einen längeren Zeitraum getestet und klangliche Veränderungen beobachtet und bewertet. Verschiedene Mensurlängen und Bundmaterialien gehörten genauso zum Test wie der Halsansatz am 12ten, 13ten, oder 14ten Bund sowie extreme Bodenwölbungen, variable Hohlräume oder doppelte Bodenkonstruktionen.
Bei dieser ersten Serie wurden auch die verschiedensten Leim- und Lackmaterialien sowie moderne und traditionelle Arbeitsgänge erprobt.
Eine spezielle Warmleimmischung sorgt seit dem nicht nur für den nötigen Halt, sondern auch für die klare, luftige Wiedergabe der Obertöne und die Perligkernigen unverwechselbaren Bassfrequenzen der Gitarre.
Diese ersten Instrumente wurden Musikern mit unterschiedlichen Stilrichtungen zum Testen über einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt. Danach wurde bei einigen Prototypen das Leistenbild überarbeitet oder in Details verändert, um das gewünschte Klangbild zu erhalten. Auch wurden z. T. Materialstärken bei der Decke, Boden und Zargen verändert, die Hälse wurden teils neu geformt und den Bedürfnissen der Musiker angepasst bis das gewünschte Ergebnis hergestellt war. Im Extremfall wurden die Gitarren sogar mehrfach entlackt und neu lackiert um Haltbarkeit und Klangverhalten der verschiedenen Lacke zu Testen und teils mit anderen haltbareren Lacken versehen und erneut getestet. Eine eigenständige Kopfplatte wurde entwickelt, die allerdings noch das Fairytale “F” oder gar kein Logo trug.
Diese aufwendige Phase I, mit den zum Teil extrem langen Trockenzeiten der Balsam- oder Öllacke und diverser Überarbeitungen dauerte bei einigen Gitarren bis 2004.

Phase II begann Ende 2003
mit drei unterschiedlichen Hals- bzw.  Kopfformen, zwei neuen Stegformen, dem “WoodenDreams” Logo auf der Kopfplatte und Lackierungen mit Hochglanzoberfläche. Neben einheitlichen Reifchen wurden auch die Decken- bzw. die Bodenstatik sowie Mensur, Halsansatz und Halswinkel festgelegt. Als ideale Holzkombination haben sich die traditionellen Hölzer Fichte oder Haselfichte für die Decke und Palisander für Boden, Zargen und Griffbrett bewährt. Als Halsmaterial kommt Mahagoni zum Einsatz.
Für die Modelle Custom und Premium wurden diverse Holzkombinationen erstellt die sich Klanglich günstig beeinflussen.

Mit der Phase III wurde Mitte 2004 begonnen.
In dieser Phase wurden nur noch die sogenannten “Kleinigkeiten” verändert sowie verschiedene Klangfarben durch die verarbeiteten
Hölzer und die Weiterentwicklung der Hauptkonstruktionsmerkmale der Gitarre überprüft, und unter den erwünschten Klangaspekten bewertet.

In Phase IV wurden Anfang 2005
nur noch einige Arbeitsgänge rationalisiert. Mitte 2005 wurde die Gitarre dann zur Serienreife gebracht und mit der ersten Ausstellung und einem eigenem Messestand auf der “OpenStrings” in Osnabrück wurde diese letzte Phase im Oktober 2005 abgeschlossen.

Jetzt gibt es die komplette Gitarrenlinie zu kaufen.

Auch werden jetzt die Prototypen die die Entwicklung dieser Gitarre teils über “Jahre” begleitet haben, bis zu 50% reduziert zum Verkauf angeboten. Diese Testinstrumente können zum Teil feine Lackrisse und Spielspuren aufweisen, sie sind deshalb erheblich reduziert.


Für alle Gitarren dieser Serie gilt:
“Jede Gitarre sollte so unterschiedlich sein wie ihr Spieler”


Viel Spaß beim Testen, Hören und Kaufen!

Friedrich Josef Rössel
Gitarrenbaumeister
Koblenz/Rhein / Germany